Ein Korea Blog

 

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   6.09.14 21:06
    Ich liebe die Art wie du






Endlich Korea

Nach der langen, langwierigen UND eher langweiligen Anreise ging der formelle Teil am Incheon Airport richtig schnell. Man musste vor der Passkontrolle kurz warten, aber dann wurde man in Sekundenschnelle abgefertigt: Zeigefingerabdruck gescannt, Augen fotografiert ( warum auch immer ...? ) und Visa geprüft.

Dann wurde man beim Zoll noch vorbeigewunken und plötzlich konnte man gehen und stand etwas verloren in der Gegend rum.  Und dann begann am gut englisch ausgeschilderten eine Suche nach einem sogennanten Global ATM um etwas Geld abzuheben. Der wurde nach Nachfragen dann tatsächlich gefunden, nur gab es dann 3 Auswahlmöglichkeiten wie man Geld abheben möchte. Ich bin mir immer noch nicht sicher was genau ich da jetzt ausgewählt habe. Auf jeden Fall ging es beim ersten mal nach einer kuriosen Fehlermeldung nicht, das zweite mal hat es einfach so nicht funktioniert und dann beim dritten mal kamen tatsächlich 100.000 Won (~ 90€ ) aus dem Automaten (mehr geht bei europäischen Karten auf einmal nicht ...). Und dann ging es weiter Richtung Bus nach Daejeon. Den Bus zu finden war gar nicht schwer und Ticket kaufen ging auch sehr leicht da die freundliche Frau an der Theke mir einen Taschenrechner mit dem entsprechenden Betrag unter die Nase hielt.

Und dann ging es richtig los, an der Haltestelle traf ich erstmal einen anderen Deutschen ebenfalls von der TUM (allerdings kein Informatiker). Die erste Stunde Fahrt ging damit schenll vorbei (das Gespräch drehte sich ingesamt wahrscheinlich 5 min um die bitter nötige Dusche, da man immer wieder daraufzurückkam), der Rest wurde elegant verschlafen. Dazu muss man sagen, dass der Bus doppelt so komfortabel war wie das Flugzeug ...

Auf dem wachen Teil der Fahrt wurde fleißig die Umgebung angeschaut und teilweise aufgenommen. Der Incheon Flughafen liegt nicht in Seoul sondern in Incheon (wie der Name suggeriert) was ein Stückchen von Seoul entfernt ist. Dafür liegt er direkt an einem Wattenmeer.

 

 Danach kamen vorallem eine Menge geballte Hochhäuser (also immer mal wieder ganz viele auf einmal), die lustigerweise im Ballen alle gleich aussahen aber sonst von Ballen zu Ballen unterschiedlich. Hin wieder (oder quasi in jedem zweiten Ballen) gab es auch Krähne, die weitere identische Hochhäuser aus dem Boden stampften.

 Hin und wieder gab es auch eine kleine Stadt (allerdings waren wir uns nicht sicher ob irgendetwas davon jetzt Seoul war und oder zumindestens ein Vorwort davon ...) die auch aus Hochhäusern bestand allerdings durchaus verschiedenen.

Insgesamt sahen die Häuser allerdings erstaunlich alt aus. Korea ist definitiv noch nciht flächendeckend ganz weit oben in wirtschaftlichen Bereichen der Welt.

Der Bus hielt dann in Daejeon und freundloicherweise signalisierte mit der Fahrer dass ich jetzt aussteigen müsse (der andere TUMler hatte ein anderes Hotel woanders in Daejeon), da ich natürlich nichts verstanden habe als er die Station ansagte.

Dann schaffte ich es dem Taxi-Fahrer zu sagen wo ich hin möchte, indem ich ihm die Hand-abgeschriebene Adresse meines Hotels unter die Nase hielt. Ich war mir dann zuerst nicht ganz sicher ob er tatsächlich verstanden hatte was da stand, da er etwa 5 min mit seinem Navi kämpfte (2/3 der Zeit davon standen wir tatsächlich an EINER Ampel. Noch schlimmere Rot/Grün Zeiten als in Berlin, nur da ging es gegen die Fußgänger ...) aber im Hotel fand die Dame gleich heraus dass ein gewisser "Pabian Ka-iser" eine Reservierung hatte, und da das zufälligerweise auch auf meinem Wisch von STA-Travel draufstand, drückte man mir sofort einen Schlüssel in die Hand und setzte mich in den Aufzug. Im Zimmer angelangt ging erstmal sofort der Fernseher an, sobald ich da war, und quasselte mich auf koreanisch voll, und ich konnte endlich (!) duschen ...

25.8.14 15:34
 
Letzte Einträge: Der Berg, Nom Nom Nom, 추석 und andere Eigenheiten, Das Ostmeer, japanische Meer oder auch Meer von Korea, Tradition, Bunt, bunt, bunt sind alle meine Wälder.


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