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   6.09.14 21:06
    Ich liebe die Art wie du






Mein Block

 Frisch geduscht, eingekleidet und frisiert bin ich dann losgezogen um die Straßen in Daejeon unsicher zu machen. Während der eine Teil Daejeons echt schön und grün und schön grün ist (allerdings kann ich das nur aus dem Bus und Taxi aus einschätzen, da sieht man wohl nicht alles), ist der Teil in dem ich mich befinde bei den großen Straßen modern und in den kleinen Straßen alt und etwas heruntergekommen. Dafür gibt es unzählige kleine Restaurants. Ich glaube damit die alle überleben können, müssen die Koreaner wirklich nie selbst kochen sondern immer Essen gehen. Was ich auf Dauer teuer finde. Aber dazu später mehr.

In Korea sehen die modernen Teile so aus

Sprich vollkommen unverständlich. Ich stand kurzzeitig auf der gegenüberliegenden Straßenseite (damit es nicht so auffällt) und habe gelesen was da steht. Nach einer Weile wusste ich zwar wie man das in etwa ausspricht, hatte aber dennoch keinerlei Ahnung was mir das jetzt sagen soll. Dem Aussehen nach zu urteilen handelt es sich um einen kleinen Allesladen, aber dazu braucht man die Schrift nicht. Das ist etwas depremierend, wenn man bedenkt dass meine 2 Semster Koreanisch Kurs mir bis jetzt nicht wirklich geholfen haben. Sachen wie Anjong-ha-sejo und Kamsa-hamnida schafft man auch ohne Kurs (Hallo und Danke). Die etwas heruntergekommen Teile sahen eigentlich genauso aus, nur weniger bunt und etwas weniger Schrift. Und eben heruntergekommener. Es gab allerdings auch noch modernerne Gebäude, die dann tatsächlich noch Musik erklingen ließen und dazu noch bunt blinkten. Bei einer der Straßen fiel mir auf, dass Koreanische Musik den Vorteil hat, dass man locker auch zwei völlig verschiedene Stücke parallell laufen lassen kann und sie sich nicht verschelchtern. Der eine Einsatz der einen Sängerin passte sogar so gut, dass ich zuerst dachte es wäre nur ein Lied.

Irgendwann hatte ich dann meinen Block erkundet und mich sogar mal über die große Straße gewagt (mehr wollte ich dann doch nicht, ich hatte mein Handy nicht dabei und wollte mich nicht zuweit verlaufen ...)  und bin deshalb Essen gegangen. Da es vergleichsweise früh war, war ich der erste Kunde, und das war gut. Wir haben beide mehrmals aneinander vorbeigeredet (die Frau in Koreanisch ich in Englisch und Koreanisch, obwohl das vielleicht nicht als Koreanisch ankam) allerdings kann ich das nicht mit Sicherheit sagen, wir haben uns ja absolut nciht verstanden. Irgendwann war dann klar dass ich mich irgendwo hinsetze (war ja Platz) und ich etwas Essen möchte (Ich habe mal zufällig auf etwas auf der Karte gezeigt) und wir waren uns einig. Ich setzte mich, bekam Leitungswasser und durfte warten. Dann wurde mir nach und nach das Essen gebracht:

 Das links unten sind unverkennbar scharf marinierte Stücke Fleisch (warm aber mit vielen Knochen), das daneben war Gemüse in scharfer Soße (kalt), rechts daneben der berühmte Koreanische Kimchi (kalt, Rotkohl, und wie jede Spezialität wird irgendetwas Komisches gemacht, in diesem Fall monatelange unterirdische Fermentierung in einem Glas), rechts darüber eine scharfe Soße (kalt), links daneben irgendetwas salziges, fischiges und zu guter letzt Knoblauch und Pepperoni (nicht angerührt). Das Essen war übrigens scharf. Sogar für mich.

Gegessen habe ich das Fleisch mit einem lustigem Plastikhandschuh (wie rechts unten im Bild noch angedeutet ist) und entsprechend mit der Hand.  Den Rest gabs mit Stäbchen (und die Vorspeisensuppe mit dem Löffel). Ganz links oben gabs noch ein feuchtes Tuch zum Mund abwischen danach (dringend notwendig). Insgesamt fand ich das Essen gut, allerdings zu scharf und zu teuer (13.000 Won ~ 11&euro. Allerdings ist Trinkgeld anscheinend bereits eingerechnet. Auf dem Rückweg hab ich mir dann noch schnell eine kleine Milch zum entgegenwirken gekauft (das ging zum Glück mehr oder weniger ohne Kommunikation die über Hallo, Danke und Tschüss hinausging).

26.8.14 04:21
 
Letzte Einträge: Der Berg, Nom Nom Nom, 추석 und andere Eigenheiten, Das Ostmeer, japanische Meer oder auch Meer von Korea, Tradition, Bunt, bunt, bunt sind alle meine Wälder.


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