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   6.09.14 21:06
    Ich liebe die Art wie du






The City - Part One

Völliger Ignoranz im Bezug auf die Überschrift, beginnt dieser Blogeintrag mit dem heutigem Morgen. Das Frühstück bestand aus Gebäck aus Der Campus-Bäckerei "Tous Les Jours". Fröhlich, dass wir ein Frühstück ohne Reis, Kimchi und Eine Art Gulasch genießen konnten, kauften wir ein was bekannt aussah. Sowohl mein Mitbewohner als auch ich aßen eine Art sehr leckeren Quarkkrapfen, dann folgten bei mir ein vermeintliches Schokocroissant und bei ihm eine vermeintliche mit Käse überbackene Semmel. Allerdings gefehlt, wenn auch nicht zu weit. Mein "Schoko"-Croissant hatte zwei verschiedene Füllungen (einmal Quark einmal irgendetwas Komisches ... vielleicht eine Art Maroni-Créme?) und einen sehr interessanten (in diesem wie in vielen anderen Fällen  bedeutet "interessant": ich möchte jetzt nicht schlecht sagen, aber gut war es auch nicht.) Blätterteig. Sprich ein genießbarer, dennoch ziemlicher Fehlgriff. Mein Mitbewohner erging es wenig besser, denn seine Semmel war offenbar (ich habe selber nicht probiert) sehr weich und der Käse war anscheinend koreanischer Natur, sprich ungewohnter Käse. Dennoch ein besseres Frühstück als gestern und so ging weiter mit dem Orientierungsprogramm (ziemlich unspannend, da unser Papierbecher Turm kurz vom Ende umgefallen ist ...).

Nun zum passenden Teil, zu Daejeon - zum Ersten (mein Block zählt hier nicht!) aber nicht zum Letzten mal. Als allererstes haben wir nette Buskarten ausgeteilt bekommen. Die sind deswegeen praktisch, weil man etwas billiger fährt (eine Fahrt 1100 Won, sprich anders kann es auch nicht wirklich teuer sein) und vorallem einfach seine Karte beim Ein- (und Aussteigen, dazu später mehr) hinhalten kann und somit automatisch abgebucht wird. Allerdings war der Busplan sehr unübersichtlich, und ohne unseren Buddy (Hey stimmt, dafür war er ja da!) wären wir ziemlich verloren gewesen.

1. Der Plan zeigt das gesamte Fahrtensystem, was ziemlich blöd ist wenn man keine AHnung hat wo auf der Karte man ist und  nichts markiert ist.

2. Der Plan hat keine Minuten- sondern grobe Intervallangaben. Wenn hier auch unleserlich, steht da zB bei 104 für Mo-Fr (auf Koreanisch versteht sich) 14~16, was ohne das Wissen der Intervalle sehr komisch aussieht.

3. Naja, alle Haltestellen sind komischerweise auch auf Koreanisch und somit findet man sich selbst mit Wissen der Stationen unglaublich schwer zurecht.

Sprich Alles in Allem hatten wir null Ahnung und hätten große Probeleme gehabt. Zum Glück war unserer Buddy dabei.

Eine ziemliche coole Sache haben wir dann allerdings nach dem Aussteigen entdeckt. Den Fluss (wurde glaube ich bereits ein- oder zweimal erwähnt) konnte man an einer ziemlich coolen Stelle auf einer Art Steinbrücke mit Löchern überqueren (naja keine richtige Brücke ...)

(Man beachte auch den Schirm des Koreaners gegen die Sonne! Sieht man seeeehr häufig - wenn auch normalerweise eher Frauen)

Einkaufszentren sind nur insofern anders, dass es eine Menge kleiner Geschäfte nebeneinander gibt, diese in Korea aber normalerweise nur durch 1m (wenn überhaupt) hohe Wände abgegrenzt sind. Ansonsten gab es dort viel und es wurde der Entschluss beschlossen dort einmal einkaufen zu gehen (allerdings erst wenn klar ist was man so braucht). Vorallem die Fischabteilung sah interessant (diesmal wirklich interessant) aus. Dann ging es noch kurz "Downtown", wieder mit dem Bus. Die Downtown ist nur wegen einer Sache anders, man versteht ncihts. Wir haben uns den Spaß gemacht so ziemlich jedes Schild an dem wir vorbeigingen vorzulesen und die Bedeutung zu erraten. Zum Glück hatte unser Buddy viel Sinn für Humor und hat uns tatkräftig unterstützt. Es war auch glücklich, dass die Straße kleiner war und nicht wie alle Anderen, Größeren so aussah:

 Sonst wären wir wahrscheinlich gar nicht mehr vorangekommen. Bei dem Durchgang durch ein paar Geschäfte waren wir uns unsicher um wie viel Korea jetzt wirklich billiger ist als Deutschland, und unser Schluss war - kommt drauf an (Yay! Lieblingswortkombination). Tatsächlich ist vieles in Korea billiger, allerdings das Essen vorallem auf dem Campus. Ansonsten haben wir natürlich auch noch nicht alles gesehen.

Bei der Rückfahrt wollten wir eigentlich ausnutzen, dass man eine Stunde nach dem einsteigen in einen Bus kostenlos weiterfahren kann. Dazu haben sich die Koreaner den folgenden spaßigen Trick ausgedacht: Beim Aussteigen hält man die Karte noch einmal ganz lässig gegen den Scanner, und sichert sich damit den Reset seiner kostenlosen Stunde. Da man aber normalerweise keine Stunde fährt, ist das in diesem Moment kostenlos (wenn man länger fährt muss man halt zwischendrin nochmal kurz hin ...). Als lernende Touristen wollten wir da sauch machen, sind aber etwa 2 Minuten zu spät in den Bus gestiegen (der kam auch erst sehr spät ... haben den davor vielleicht gerade so verpasst). Allerdings sind diese 1100 Won einmal sicher verschmerzbar ...

28.8.14 12:28
 
Letzte Einträge: Der Berg, Nom Nom Nom, 추석 und andere Eigenheiten, Das Ostmeer, japanische Meer oder auch Meer von Korea, Tradition, Bunt, bunt, bunt sind alle meine Wälder.


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