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   6.09.14 21:06
    Ich liebe die Art wie du






Tradition

Letztes Wochenende gab es einen Ausflug ins Mittelalter ... mit dem Bus (und ehrlich gesagt keien Ahnung welche Zeitepoche es wirklich ist). Der Ausflug ging zu einem Traditionellem Koreanischen Haus beziehungsweise eher einem Häuserkomplex.

Es fing - wie alles Gute - mit einem Essen an. Das würde ich als koreanisch aber eventuell nicht unbedingt als traditionell einstufen (war auch in Restaurant in der Nähe nicht im Haus selbst). Und dann ging es los mit historischen Fakten. In so einem Haus - dem einer reichen Familie - lebte das Familienoberhaupt, und entsprechend war das Haus ziemlich fancy. Wenn man von außen anschaut wirkt es sehr verschlossen, wenn man drinnen ist sehr offen (das meinte unser Führer, allerdings ist und bleibt meine Meinung dass es mit dem offen und verschlossen wirken vorallem damit zusammenhängt, dass er sobald er reingegangen hat die Unmengen von Fenstern geöffnet hat ...). Diese Häuser sind größtenteils ais Holz, und die Wände (auch nach außen) vorallem aus Papier. Wärme wird drinnen behalten, in dem man mehr oder weniger zwei Wände macht und in der Mitte eine Art Luftbarriere entsteht. Außerdem kann man einen Großteil der Wände verschieben, sprich wenn man es richtig macht stehen vorallem noch Eckpfeiler  - das ist eigentlich ziemlich cool, denn man hat einen schönen Blick aus dem haus in die bergige Landschaft. Jeder durfte mal den Platz des Hausherrn in Anspruch nehmen und die Aussicht genießen.

Um das Haus herum standen sehr viele Töpfe.

Darin wird der berühmte Kimchi fermentiert (übrigens ist Kimchi nicht der Kohl sondern eine Zubereitungsart) und Sojabohnen für Tofu gelagert (o.Ä - vielleicht auch fermentiert? ).

An diesem Tag haben wir auch koreanisch für uns gekocht. Beziehungsweise uns wurde vorgekocht und wir durften etwas schneiden dazu (oder kleine Teigstreifne lustig falten). Alles andere (und auch der Hauptbestandteil der Mahlzeit) wurde uns abgenommen. Sprich der Koreanisch Kochkurs steht wohl weiterhin aus

Schlafen in dem Haus hingegen war wirklich interessant. Man schläft in dem man sich eine Matte nimmt und irgendwohinlegt. Sowas wie getrennte Räume kannte man soweit nicht (gut ja, Badezimmer und Küche etc ...). In diesen Häusern gibt es vorallem auch Fußbodenheizung (in diesem Haus auch echt traditionell mit Feuer beheizt und dann unter dem Haus herumgeführt), sprich die Matratze war durchegehend angenhem warm. Definitiv empfehlenswert, aber man ommt auch mit normalen MAtratzen gut zurecht.

Der nächste Tag begann mit einem wirklich leckerem koreanischen Frühstück (und ich dachte so etwas gäbe es hier nicht) mit geräuchertem Fisch, Tofu, Sprossen, undefinierbare Pflanzen und natürlich Reis. Meiner Meinung nach immer noch nicht das typische Frühstück, aber definitiv sehr lecker.

Dann ging es weiter mit Färben. Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher was so anders daran ist als am normalen Batiken, aber ich glaube dass der Farbstoff aus einer bestimmten Wurzel hergestellt wird, wie auch schon früher. Der resultierende Schal ist (zumindest in meinen Augen) sehr schön lila, wenn auch nicht unbedingt etwas dass ich normalerweise anziehen würde (aber wer weiß.

Und dann ging es zu einem sehr interressanten Teil. Dem Bogenschießen. Der traditionelle koreanische Bogen ist sehr klein aber schießt unglaublich weit (nein ich schätze hier nicht die Entfernung, das wird schiefgehen und ich möchte hier keine falschen Informationen herausgeben).

Die beiden vorführenden Koreaner haben uns alle zeimlich beeindruckt, da wir danach einmal selber schießen durften. Jeder bekam fünf Pfeile, und es gab eventuell zwei aus 150 Pfeilen die in die Nähe der Zielscheibe flogen (ziemlich sicher Zufall). Außerdem haben sich erstaunlich viele Personen selbst verletzt, da sie den Bogen falsch gehalten und dadurch die Sehen abbekommen haben.

28.9.14 11:58
 
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