Ein Korea Blog

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Letztes Feedback
   6.09.14 21:06
    Ich liebe die Art wie du






Bunt, bunt, bunt sind alle meine Wälder.

Hier bin ich wieder! In der letzten Zeit ist leider nicht wirklich etwas passiert (langweiliges Studentenleben mid Midterms), das einzig erwähnenswerte wäre vielleicht das League of Legends Finale in Seoul (mit Imagine Dragons live!).

Doch jetzt ist Herbst, und wir dachten uns: Ab in die Berge - und ja, in Korea gibt es auch Berge und nciht nur Hügel. Stolze 1707m haben wir erklommen!

Witzigerweise fährt man zu den Bergen, den 서락산 (Seoraksan), dem bekanntesten "Gebirge" Koreas, erst einmal ans Meer. In Sokcho angekommen, durften wir Hafenanlagen begutachten, das Meer genießen und nach einer 180° Drehung in die Berge und den Sonnenuntergang schauen. Eine ziemlich einmalige Mischung msus ich sagen.

Was in Sokcho ziemlich witzig ist - überall steht Fisch umher und trocknet. Die beste Erfindung dabei, bleibt allerdings: Der Wäscheständer. Klaro, der ist ja da um Sachen zu trocknen, warum also nicht auch Fisch.

(die nderen entwas grauen Dinger sind übrigens Quallen - eier nicht probiert)

 Überall sind entweder Läden, die getrockneten und abgepackten Fisch nabieten, oder lebenden, in Containern schwimmenden Fisch, der dann frisch zu bereitet wird. Wir haben da mal bei einem zugeschaut und das war echt interressant. Allerdings war der Geschmack des Fisches dann nicht wirklich besonders , was schade war.

Nach einem erholsamen Abend am Meer ging es also dann früh morgens in die Berge, und das war wirklich atemberaubend. Wir sind nciht direkt am Meer gestartet, sondern etwas um den Berg und ein Stück hinaufgefahren, um damit dann einmal quer durch zu marschieren und am Haupteingang rauszukommen. Eigentlich ist Seoraksan wohl total überschwemmt von Touristen, allerdings waren wir an einem Freitag da, und es hat sich (zumidnest morgens) noch wirklich in Grenzen gehalten.

Der Weg am Anfang war unglaublich farbenfroh. Man kann sagen, dass wir so etws auch haben im Herbst, allerdings sind die Farben hier einfach leuchtender. Alles leuchtet rot, gelb oder orange!

 Die Wege in Korea sind natürlich nicht, wie bei uns, kleine Trampelpfade, sondern voller stufeähnlich-angeordneter Steine (das stufenähnlich hier ist wichtig!) oder eben, Stufen. Und zu diesen Stufen waren zwar beim Wandern vorallem ervig und anstrengender als es sein müsste (und es waren gefühlt 50%!), aber sie blieben gut in Erinnerung ...

Wie dem auch sei, nach etwa 2,5h waren wir oben (angesetzt waren 4h - was interessant ist, denn eigentlich waren diese Zeitangaben wirklich akkurat), und man konnte eine Wahnsinnsaussicht genießen. Zwar bei weitem nciht mehr so viele Farben, dafür ein wunderschönes Felsenmeer (dass sich in Bildern leider einfach nicht macht)


Witzigerweise konnte man aber hinter den Bergen die Stadt - und, auch wenn das hier nicht wirklich rauskommt (und man es auch tatsächlich ziemlich ganauso wie auf dem Bild gesehen hat) - das Meer sehen! Das war wieder ein sehr lustiger Moment.

Der höchte Punkt war erreicht - und ab jetzt ging es vorallem Abwärts (mit vielen Stufen btw). Der größte Teil des Weges ging an einem Fluss entlang, durch eine Schlucht, und wir dachten uns etwa 50% der Zeit: Da könnte man unglaublich gut GUmpen gehen! Leider war das Wasser aber meistens unerreichbar (man bewegte sich dort meistens auf einer Art Treppe über dem Wasser, die Schlucht entlang), und als wir hinkamen merkten wir, dass es sogar kurz nach dem Sommer noch eisig udn damit gumpenuntauglich war. Allerdings standen wir mehrmals am Geländer, schauten 2m nach unten und dachten uns: "Also da jetz nen Köpfer rein" oder "Das wäre ideal".

(Das sieht man leider gar nicht mal soviel von dem Becken, das Bild zeigt aber unter anderem auch die Schlucht)

Im Laufe des Absteig bemerkte ich, dass Stöcke eine gute Anschaffung seien. Ich hatte eine leichte Überbelastung, die den Abstieg am Ende dann durchaus verlangsamte und etwas schmerzhaft machte.

Nichtsdestotrotz, war der Ausflug in die Berge ein Wahnsinns-Erlebnis. Nach 9h standen wir am total überlaufenen Eingang des Nationalparkes (jetzt wissen wir was es heißt, wenn die sagen: dort ist sehr viel los), und suchten einen Bus nach unten. Der Abend wurde wieder am Meer abgeschlossen, was einfach etwas surreal schien, woran man sich aber durchaus gewöhnen könnte.

Und dann kam der nächste Tag.

Eingentlich war geplant, an diesem Tag einen Abstecher zu einem sogennanten Rail Bike zu machen, und auf einer verlassenen Schiene it einer Art Farhrad entlang zu fahren und die Aussicht zu genießen, und dann mit dem Zug nach Hause zu fahren. Es fing an damit, dass wir beide kaum aufstehen konnten. Wir hatten einfach einen brutalen Muskelkater in den Waden (Stufen lassen grüßen!), den ich sogar heute noch schlimmer spüre.

Trotz allem sind wir tapfer früh morgens los, und sind mit Bus losgefahren. Der   Weg an sich war gar nicht so kompliziert. Was sich allerdings als ungalublich ahrtnäckig erwieß: Die Abfahrtzeiten. Wir hatten insgesamt an diesem tag etwa 4-5h Wartezeit, da wir den Bus davor knapp verpasst haben. Deswegen konnten wir leider auch keine Tour mehr machen, da wir sonst den Zug (der in dem Ort nur zweimal täglich fährt) nicht mehr erreiht und in einem kleinen Ort mitten im nirgendwo festgesteckt wären. Im Nachhinein gar ncihtso schrecklich - unsere Waden hätten da wahrscheinlich soweiso nciht mitgemacht.

Die Gegend dort war aber toll: Überall kleine Hügel, Flüsse und Farben, Farben, Farben.

Die Busfahrten an sich waren wirklich schön, und wir hatten die Zeit einen Haufen kleiner Dörfer anzuschauen (Wartezeit lässt grüßen).

Ziemlich cool war eine Art Reisburger, der eben statt in Semmeln in Reis eingeklemmt war, und mit Koreanischem Fleischgerichten belegt war.

Unser Resumé: Die Landschaft in Korea ist und bleibt Wahnsinn, und wenn ich eine Zeit zum besuchen empfehlen soll: Herbst ist es. Allerdings sollte man bei Attraktionen in kleinen Orten lieber mal alles nachschauen und planen (lassen - die ganzen Buszeiten gibt es ja wennn überhaupt nur auf koreanischen Seiten ...)

 

26.10.14 03:00
 
Letzte Einträge: Der Berg, Nom Nom Nom, 추석 und andere Eigenheiten, Das Ostmeer, japanische Meer oder auch Meer von Korea, Tradition


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung